Warum es schwer ist, im Leben etwas zu verändern.

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Häufig schwimmen wir lieber in der altbekannten Suppe weiter, obwohl wir längst schon nicht mehr zufrieden sind mit der Situation . Viel Kummer und  Schmerzen werden lange Zeit in Kauf genommen, bevor wir die nötige Kraft haben, um in unserem Leben etwas zu ändern. Viele Betroffene schaffen es nicht, eine unerfüllte Partnerschaft  zu beenden, einen langweiligen Job endlich zu kündigen, jemandem seine ehrliche Meinung zu sagen …

Meist wissen die Betroffenen selbst ganz genau, was sie tun oder verändern sollten. Trotz allem kommen sie aber nicht wirklich ins Handeln. Viele gute Vorschläge werden mit „JA, ABER …“ vernichtet und somit auch nicht möglich. 

Falls Sie in einer Situation aus der „altbekannten Suppe“ herauskommen und aktiv ihr Leben in die Hand nehmen möchten, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe beim Überwindung der Widerstände zu holen. Psychosoziale Beratung kann dabei unterstützen, damit sinnvolle Lösungen möglich werden.

Wenn man eine Veränderung wirklich möchte, wird der WILLE eines Tages  größer sein als die Angst. 

Gedanken zum Jahreswechsel …

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Am Übergang in ein neues Lebensjahr ist es einladend,  für eine Zeit lang innezuhalten und kleine „Kursbestimmungen“ vorzunehmen. Es ist sinnvoll und hilfreich, Erlebtes und Erfahrenes wertzuschätzen und auch über das weitere Leben und dessen künftige Schwerpunkte und den damit verbundenen Sehnsüchten Gedanken zu machen. Wer sich mit anderen Menschen über diese Fragen austauscht, kann seinen Horizont erweitern.

<———– Rückblick Fragen

  • Welche Momente/Erlebnisse haben mich besonders bewegt? Wann und wo fühlte ich mich besonders lebendig? 
  • Wofür bin ich besonders dankbar?
  • Was habe ich vor allem gelernt?
  • Was möchte ich aus diesem Jahr / aus diesem zurückliegenden Zeitabschnitt unbedingt ins nächste Jahr mitnehmen?

————>Vorausblick Gedanken

Welchen Sehnsüchten möchte ich im kommenden Jahr/der kommenden Lebensphase besonderen Raum schenken? 

  • Worin liegt im kommenden Jahr/in der nächsten Lebensphase meine besondere Berufung? Welche Potenziale will ich für mich und andere leben und verwirklichen?
  • Welchen Werten will ich mich besonders verpflichtend fühlen? Was will ich durch mein Handeln ermöglichen?
  • Welchen Beziehungen will ich Aufmerksamkeit schenken und auf welche Weise kann ich das tun?

Lebensberatung Amstetten

ANGST – EIN STÄNDIGER BEGLEITER VON KINDESBEINEN AN

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Angst begleitet uns von Geburt an und es bleibt wohl eine Illusion, zu glauben, dass es ein Leben ohne Angst gibt. Angst gehört zu unserer Existenz. Wir können jedoch versuchen, Gegenkräfte wie beispielsweise Mut und Vertrauen zu entwickeln . Diese können helfen, die Angst anzunehmen und sich mit ihr auseinanderzusetzen, um sie immer wieder aufs Neue zu besiegen.


In vielen Situationen sind wir uns der Angst gar nicht bewusst. Angst ist deshalb  auch aus der Erziehung nicht wegzudenken.  Auch wenn Eltern versuchen, Kinder angstfrei zu erziehen, so ist sie trotzdem immer wieder in irgendeiner Form als Lebensthema da. Erziehung kann nie ein völlig angstfreies Aufwachsen von Kindern übernehmen. Normalerweise lernen Kinder in der jeweiligen Entwicklungsphase typischen Ängste zu überwinden. Dazu benötigt es Unterstützung von seinem Umfeld. Wichtig ist dabei nur, dass Erziehung nie zusätzlich Angst macht.

Ab dem Zeitpunkt, wo in der Erziehung Grenzen vermittelt werden, wird oft auch unbewusst mit Ängsten gearbeitet. Wesentlich ist, dass keine Angstmache betrieben wird, um Kinder zu einem bestimmten Verhalten zu führen.

Aussagen wie: „Wenn du nicht brav bist, dann kommt die Polizei“ sind Erziehungsmethoden, die Panikmache und Einschüchterung als Mittel enthalten. Ebenso können unangepasste Erziehungsmittel und Erziehungsstile zu Ängsten von Kindern führen. Somit bedingen sich eine gewaltfreie Erziehung und Angstprävention gegenseitig. Es ist wichtig, immer wieder mit  Kindern über ihre Ängste zu sprechen, um gemeinsam Gegenstrategien entwickeln zu können.

 


Sollten Sie zum Thema „Angst“ und  im speziellen „Ängste bei Kindern“ Unterstützung suchen, kann es SINNVOLL sein, psychosoziale Beratung und Begleitung in Anspruch zu nehmen. 

 

Die Zeit des Frühlings – manchmal die Assoziation für neue Aufbrüche

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Woran merken wir, dass es Zeit ist für einen neuen Weg, für eine neuen Aufbruch?

Bei vielen Situationen im Leben brauchen wir uns gar nicht erst die Frage stellen, denn es ist uns sowieso klar, was wir tun möchten und sollen. Doch manchmal passiert es, dass wir wie vor den Kopf gestoßen werden und wir plötzlich nicht wissen, was wir tun sollen. Meist gilt dies für Geschehnisse, die ohne unser Zutun und ohne, dass wir etwas dazu beigetragen haben, passieren.

Ein bislang noch nie angedachtes Jobangebot, das uns angeboten wird, kann uns plötzlich in Unruhe versetzen und vor eine Entscheidung stellen. Auch werden wir zu neuem Aufbruch, zu neuen Wegen gezwungen, wenn uns ganz unerwartet eine Krankheit diagnostiziert wird oder wenn wir einen uns nahestehenden Menschen verabschieden müssen.

In solchen Situationen kann es uns ganz schön aus den gewohnten Bahnen werfen, noch ehe es uns auch bewusst geworden ist. Wir haben uns auf solche Ereignisse nicht vorbereiten können und finden in unserem „Lebensrucksack“ meist nicht das passende Werkzeug dafür. Manchmal gibt es im Leben auch Wendepunkte, die sich bereits längere Zeit im Voraus anbahnen und wir gar nicht verstehen, welche Zeichen sich da ankündigen. Erst wenn sich dann gewisse Anzeichen immer wieder häufen, setzen wir ein inneres Bild zusammen und erkennen, dass etwas anders werden soll, damit unser Körper, unser Geist und unsere Seele wieder im Einklang sind.

Sollten Sie sich in einer Phase des Umbruchs, des Aufbruchs oder an einem Wendepunkt in ihrem Leben befinden, kann es hilfreich und SINNVOLL sein, noch einmal gemeinsam auf die Situation zu BLICKEN, um das BESTMÖGLICHE herauszuholen.

Jede Situation ist ein Ruf, auf den wir zu horchen, dem wir zu gehorchen haben.

Viktor E. Frankl